Wie wir zu unseren Coonies kamen....

Irgendwann sah ich in einer Zeitschrift ein Foto von einer Maine Coon. Sofort war ich fasziniert, denn so hatte ich mir immer "meine" Katze vorgestellt.  Eines Tages hatten wir dann die Möglichkeit unsere Sitara aus dem Tierheim zu uns zu holen. Wir mussten nicht lange überlegen. Samstag schauten wir uns Sitara an, Montag zog sie bei uns ein.

Nachdem sie über ein Jahr Alleinherrscherin war hatte sie uns dann überzeugt. Coonies sind zwar sehr groß, aber total freundlich, auch zu Kindern und anderen Tieren. Das war natürlich sehr wichtig, denn Kaninchen und Vögel waren ja schon bei uns. Ich nahm über das Internet Kontakt zu einer Züchterin auf. Nach einigem Warten auf die nächsten Babies fuhren wir dorthin, natürlich nur zum Gucken. Ja, und dann sah ich Pascha. Nicht viel größer als meine Hand, außerdem auch noch ein Kater und zu allem Überfluss noch rot! Dabei wollte ich doch nie einen Kater, und vor allen Dingen keinen Roten. Aber dieser Kleine hatte etwas, den musste ich haben. Eine Woche lang bearbeitete ich Michael, dann hatte ich seinen Segen. War ich froh, als wir den Süßen endlich zu uns geholt haben.... Während ich mich über unseren neuen Mitbewohner so freute, der sich übrigens sofort am ersten Abend seinen Namen verdient hat,  reifte in meinem Michael der Entschluss selber zu züchten. Und er verriet mir: eine blaue Coonie sei sein Traum.

Wie der Zufall es will, wieder surfte ich im Internet und fand: Amy. Zusammen mit ihrer Schwester Lyssa suchte ihr Besitzer ein neues zuhause für die Mädels, weil er seine Zucht auflösen musste. Wir fuhren wieder "gucken", zwei Wochen später zogen die beiden Mädels bei uns ein. Das einzige Problem war: Amy sah mich und beschloss, dass ich ihr gehöre. Michael wird nur beachtet wenn er mal am Computer sitzt, denn dann kann man ja so schön auf dem Schoss sitzen. Lyssa hat ihn aber dafür entschädigt, denn sie ist eine echte Männerkatze.

Wir dachten, damit hätten wir erst mal genug Katzen, doch dann wurden wir gefragt, ob wir ein Coonie-Mädchen haben wollen. Sie verstehe sich nicht mit den Briten, würde immer untergebuttert. Wir fuhren abermals "gucken", abends zog dann Elli bei uns ein.

Monate später, ich hatte mich bis dahin strikt geweigert nochmal "gucken" zu fahren, fanden wir dann zufällig Jonah. Natürlich auch wieder im Internet. Wir fuhren zu seiner Züchterin und sahen diesen kleinen schwarzen Teufel, der mit seinem Bruder alles auf den Kopf stellte. Meine Männer haben mich dann einige Tage bearbeitet, dann stimmte ich zu, Jonah zu uns zu holen. Trotz anfänglicher Bedenken wegen zwei Katern haben wir diesen Beschluss bisher nicht bereut. Beide Kater markieren zum Glück nicht und verstehen sich im Großen und ganzen gut.

Ja, und dann war es soweit: wir hatten unseren ersten Wurf. Da ich bunte Mädchen liebe, vor allem in verdünnten Farben, wollte ich eigentlich eine blue-torbie oder tortie behalten. Und dann kam Amidala. Ich sah diese Katze und dachte nur: BOAH! Dieses leuchtende Rot und die Flamme.... um mich war es wieder mal geschehen. Michael hatte sich aber von Anfang an in die Kleine Axxis verliebt. Nach langen Diskussionen und dem Versuch, Amidala abzugeben (der übrigens kläglich scheiterte...) war dann klar: beide bleiben. Ob allerdings beide zum Zuchteinsatz kommen, wissen wir noch nicht, mal sehen, wie die beiden sich entwickeln.

Ich denke, diese Seite wird im Laufe der Zeit noch einige Male erweitert....

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